Optimale Handhabung von Werkstücken beim Be- und Entladen von Maschinen

Die QUADRUS Metalltechnik GmbH, einer der größten metall- und blechverarbeitenden Betriebe in der nördlichen Oberpfalz, setzt auf hohe Prozesseffizienz durch Automatisierung und Ergonomie. Dieses Erfolgsrezept sorgt für steigende Umsätze und optimale Auslastung der Maschinen und Anlagen. Neben automatischem Hochregallager und optimierten Produktionslinien, setzt der Lohnfertiger für Laser-, Stanz-, Biege- und Formteile auch auf die Vorteile von Handhabungslösungen mit Vakuumtechnik von AERO-LIFT.

Schwere Arbeiten leichter machen

Die vorgefertigten Blech- und Metallteile rollen aus dem Hochregallager aus und werden per Flurbeförderung auf Kommissionierstationen verladen. In der 10.000 qm großen Halle 9 bewegen sich die Kollegen und Kolleginnen der QUADRUS Metalltechnik GmbH in einer erstaunlich ruhigen Umgebung. Klar, überall hört man das Surren und brummen der Maschinen, jedoch kann man sich gut ohne Gehörschutz bewegen und unterhalten. Eine der zentralen Erkenntnisse, so berichtet uns Veiko Hille, Projekt- und Prozessmanager bei QUADRUS, sei die Wirkung der Optimierungen für die Mitarbeiter im Werk gewesen. "Die Arbeitsbedingungen haben einen maßgeblichen Einfluss auf das Arbeitsergebnis. Deshalb gehört deren stetige Verbesserung zu unserer Philosophie, und ist ein wichtiger Baustein im QUADRUS-Gesundheitsmanagement.", so Hille.

So stand auch bei der Gestaltung der Produktionslinien zur Weiterverarbeitung von Metallzuschnitten die Ergonomie der Arbeitsplätze im Vordergrund. Neben der konsequenten Eingliederung von automatisierten Systemen wurde auch die Be- und Entladung von Entgrad- und Biegemaschinen optimiert. Die auf Hüfthöhe in handlichen Losgrößen zugeführten Blech- und Metallzuschnitte wurden früher noch per Hand meist durch starke Männerarme auf die Vorlagetische der Entgratanlage gehoben. Oft benötigte man dazu sogar zwei Mitarbeiter je Maschinenseite, da die bis zu 80 kg schweren Zuschnitte zudem oft unförmig und unhandlich waren. Neben den physischen Belastungen und damit, auf die Schicht gesehen, zwangsläufig sinkenden Taktraten, war diese Maschinenbelegung durch die doppelte Mannschaft und die Beschränkung auf männliche Mitarbeiter oft planungs- und ressourcenintensiv. Diese ungünstigen Bedingungen wirkten nicht nur auf die Kalkulierbarkeit des Arbeitsganges, sondern vor allem auf die Motivation der Mitarbeiter und bildeten damit eine stetige Problemquelle im Produktionsablauf.

Cleverer Handhabungsprozess

Mit Blick auf die abgeforderte Leistung und die Vorstellungen der Mitarbeitenden auf diesen Produktionslinien wurden in der hauseigenen Metallwerkstatt größere Vorlagetische konstruiert, welche das bessere Ablegen und Zuführen von größeren Teilen in die Entgratmaschinen ermöglichten. Die anstrengende Aufgabe des Umsetzens von Werkstücken vom Transportgestell auf die Vorlagetische konnte dann durch den Einsatz von VUSS-Schlauchhebern an mobilen Schwenkkränen realisiert werden. Diese spezielle AERO-LIFT-Lösung zur Handhabung von unterschiedlich segmentierten Schnitt- und Formteilen ermöglicht nun das spielend leichte Umsetzen von Werkstücken mit bis zu 80 kg Gewicht. Der besondere Clou der Konstruktion kommt vor allem zur Geltung wenn man sieht wie eine Frau, deren maximale Belastung beim manuellen Heben durch jede Gesundheitsprävention altersabhängig auf 10 - 15 kg beschränkt ist, in schneller Taktung sehr schwere und unhandlich geformte Teile auf die Maschine hebt. 

Nach wenigen Arbeitszügen ist der Umgang mit dem Schlauchheber und die zweihändige Bedienung gelernt. Mit jedem neuen Transportgang gehen die Schritte, die man mit dem VUSS-Schlauchheber machen muss mehr und mehr in “Fleisch und Blut” über. Wenn man den Damen bei der Arbeit zuschaut, wirken Ihre Bewegungen, vor dem brummenden Klanggerüst der Maschinen, wie ein gut studierter Tanz. Fast spielerisch bewegen Sie große, mit teils massiven Einschnitten versehene Laserzuschnitte durch die Luft und platzieren diese geradezu sanft an ihrem Bestimmungsort. Im Interview zu Ihren persönlichen Erfahrungen mit der Handhabungstechnik befragt, strahlen beide Anwenderinnen über die Möglichkeit an einem Arbeitsplatz tätig sein zu können, der eigentlich nicht Ihren körperlichen Voraussetzungen entspricht und berichten begeistert über die Geschwindigkeit und Ergonomie mit denen sie ihre täglichen Aufgaben verrichten können. 

Das unglaublich hohe Maß an Flexibilität der Greifertechnik des VUSS-Schlauchhebers sollte zudem für andere Arbeitsstationen zum Einsatz kommen. So entschied sich die QUADRUS dazu die Handhabungslösung an einem mobilen Schwenkkran zu betreiben. Auf einer massiven Bodenplatte mit Laschen für den Transport mit einem Gabelstapler ist die Säule des Schwenkkrans verschraubt und ermöglicht mit seinem drei Meter langen Ausleger einen sehr großen Arbeitsbereich. Die mobile Kombination aus Schwenkkran und VUSS-Schlauchheber lässt sich so sehr flexiben an andere Arbeitsstationen versetzen. So betreibt man beispielsweise die mobilen Handlingsysteme an Neuanlagen um die weitere Einrichtung der Produktionslinie experimentell auszutesten. Auch für das Handling von Biegeteilen, kommen die mobilen Einheiten zum Einsatz und unterstützen den halbautomatischen Biegeprozess.

 

Die stetige Optimierung der Arbeitsprozesse erhöht auch die Motivation bei den Mitarbeitenden der QUADRUS Metalltechnik GmbH. Johann Maier, Geschäftsführer bei QUADRUS, berichtet daher mit Freude über die Investition und den daraus resultierenden effektiven Nutzen in der Produktion und die gestiegene Effizienz.

Anwendungsvideo


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