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Auch Einzelteile sind spannend

Mit Vakuumkomponenten lässt sich die Effizienz einer Anlage steigern

Wer Vakuumkomponenten in der Handhabungstechnik als Ersatzteil klug einsetzt, kann die Effizienz seiner Anlage steigern. Mit mehreren Komponenten lassen sich komplette Maschinen individuell bauen.

Wie in den meisten Bereichen des Lebens sind auch in Industrie und Handwerk kleine Dinge durchaus entscheidend – es sind nicht nur „Ersatzteile“. Zwar werden sie auch gebraucht, um defekte Teile zu ersetzen. Doch selbst bei Reparaturen gibt es eine Weichenstellung: Nur wer klug ersetzt, verbessert die Leistung der Anlage. Bei neuen Maschinen und Anlagen können Erstausstatter vom Start weg die Effizienz erhöhen. Geht es darum, bestehende Maschinen an neue Aufgaben anzupassen, kann das mit wenig Aufwand gelingen, indem die richtigen Komponenten eingesetzt werden. Werksinstandhalter nutzen den direkten Draht zu ihrem Komponenten-Lieferanten, um ihren Maschinenpark leistungsfähig zu halten.

Art der Sauger je nach Anwendungsfall

Das ist auch in der Vakuum-Handhabungstechnik der Fall. Die Antwort auf die Frage, aus welchem Material der Sauger bestehen muss, ist von vielen Faktoren abhängig. Ist die Oberfläche des Transportguts glatt, rau, luftdicht oder porös? Hat das Material Rillen oder Löcher, ist es heiß oder kalt? Soll die Saugplatte beständig sein gegen Chemikalien oder Gase, Öl, Benzin, Säure oder Lauge? Welche Gewichte müssen gehoben werden? Wird sich das Hebegut beim Handling biegen? Wie hoch ist der Luftdruck in der Umgebung? Wie schnell werden die Teile bewegt? Erst wenn diese Faktoren abgeklärt sind, darf die Entscheidung fallen. Ein Beispiel aus der Vakuumtechnik: Der Betreiber einer Laserschneidemaschine hat bisher nur mit glatten Blechen gearbeitet. Ab jetzt sollen auch geriffelte Tränenbleche auf den Schneidetisch kommen. Der Vakuumspezialist Aero-Lift aus Binsdorf entwickelte eine Lösung mit dem Anspruch „Minimale Veränderung für maximalen Nutzen“. Speziell konzipierte Sauger werden seither über die vorhandenen Sauger „gestülpt“. Durch ein Klemmsystem gelingt es, innerhalb von 15 Minuten zehn Spezialsauger für Tränenbleche zu adaptieren. Mit dieser effizienten Lösung hatte der Kunde nicht gerechnet – er konnte seine Anlage auf diese Weise einfach anpassen und optimieren.

Ein anderer Kunde muss bis zu 16 Tonnen schwere Bleche vom Walzwerk abholen, auf eine Palette laden und kommissionieren. Die Bleche sind vier bis 13 Meter lang und drei bis 100 Millimeter dick. Da der Kunde selbst Maschinenhersteller ist, genügte es, lediglich die passenden Komponenten aufeinander abzustimmen. Aero-Lift lieferte 22 große Saugplatten, jede davon mit einer Tragfähigkeit von einer Tonne. Sie wurden so angeordnet, dass alle überhaupt möglichen Blechformate ohne Umstellung gehoben werden. Mehrere Saugkreise und eine spezielle Aero-Lift-Ventiltechnik sorgen dafür, dass einzelne Saugplatten zu- oder abgeschaltet werden können. Um den gesamten Formatbereich überschneidungsfrei zu realisieren, wurden in der Längstraverse besonders große Vakuumspeicher angelegt. Diese Lösung soll jetzt auf alle vier Anlagen des Kunden übertragen werden.

Bedarf an Komponenten wächst

Für Erstausstatter und Betreiber von laufenden Anlagen wird erst die komplette Auslegung berechnet. Der Bedarf an hochwertigen Komponenten wächst besonders rasant für Roboterhandling, Portal-Stapelvorrichtungen, Laserschneid- und Stanzanlagen und Anlagen für Blech-Lagersysteme. Speziell für das Handling klassischer oder schwieriger Blechen stellt der Vakuumspezialist die Gruppe der „Sauggreifer für Blechhandling“ zur Verfügung. Hier sind Lösungen für Bleche mit verzunderter Oberfläche und für strukturierte Bleche (Beispiel Tränenbleche) abrufbar.

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